About

Ein wenig Persönliches
Musik begleitet mich schon (fast) mein ganzes Leben. Und weil ich ursprünglich immer in die Fußstapfen meiner großen Schwester treten und eine ebenso hervorragenden Klarinettistin werden wollte, begann ich zunächst mit Blockflötenunterricht. Bis ich eines Tages, im Alter von 6 Jahren eine Geige in Händen hielt. Eine kleine ¼ Geige. Ich war total fasziniert. Das wird mein Instrument! Meine Eltern hatte ich recht schnell überzeugt und so kam es, dass ich mit knapp 7 Jahren mit dem Geigenunterricht anfing. Und ich war eine fleißig Schülerin.

Bereits mit 8 durfte ich im Kammerorchester Furtwangen mitspielen und hatte meine ersten Auftritte. Mit 10 Jahren wechselte ich dann von der Geige auf die Bratsche. Kaum zwei Jahre später wurde ich in das Jugend-Symphonieorchester St. Georgen-Furtwangen und in das Kirchenorchester Furtwangen aufgenommen. Bis zu meinem Abi mit 19 folgten Teilnahmen bei „Jugend musiziert“ und zahlreiche Orchesterreisen, unter anderem nach England, Frankreich, Spanien und Portugal, Italien, Türkei, Griechenland und Ungarn. Hinzu kamen Projekte im Trio (2 Klarinetten , Bratsche) und Quartett (2 Klarinetten, Bratsche, Cello).

Parallel begann ich als Teenager damit, meine ersten Gesangserfahrungen im Pop-Rock-Bereich zu sammeln. Mit 17 erhielt ich im Musical „Relationship“ von Rolf Langenbach in der Figur der Sonja eine der Hauptrollen zugeteilt. Durch dieses Musical-Projekt, das insgesamt zwei Jahre dauerte, lernte ich viele Musiker und spätere Bandkollegen kennen.

Mit „Fourest“ entstand auch die erste Pop-Rock-Formation an der ich beteiligt war. Nach einem Auftritt mit „Fourest“ als Vorband beim Open-Air in Schonach und zwei weiteren Solo-Gastauftritten wurde ich 2001 festes Mitglied der „WOMBATS“ (damals noch „Schorle-Band“).

In dieser Zeit entdeckte ich bei Zeck in Waldkirch mein erstes elektrisches Streichinstrument, die Yamaha Silent Viola. Mit diesem Instrument begann ich, meine ganz eigene Art der Umsetzung und Interpretation, meinen ganz eigener Stil, „mein Ding“ zu entwickeln.

2004 entstand zusammen mit Andreas „Leo“ Meyer und Wolfgang „Schorle“ Schyle die Akustikformation „mini-rock“, mit unzähligen Auftritten in den nun folgenden 7 Jahren .

Mit den „WOMBATS“ gab es parallel hierzu Auftritte auf großen Bühnen, unter anderem mit Bro`sis, Wonderwall, Jeanette Biedermann, Max Mutzke und Reamonn. Und natürlich das alljährliche Open-Air im Kurpark Schonach.

2007 zog ich nach Nürnberg. Dort hatte ich nicht nur mehrere Jahre professionellen Gesangsunterricht, sondern durfte auch wieder zahlreiche neue Musikerkollegen kennen lernen. Natürlich gab es auch hier wieder neue Musikprojekte. So war ich festes Mitglied in der Band „Nightline“, einer 10er Formation mit deutlich Soul und Funk-lastiger Ausrichtung. Mit „the left behinds“, hatte und habe ich als Gastmusiker gelegentlich noch immer sehr schöne Akustisch geprägte Auftritte.

Meine Schwarzwälder Musikerkollegen habe ich in dieser Zeit natürlich nicht hängen lassen. 6,5 Jahre lang waren daher die Autobahnenen A6 + A81 fester Bestandteil meiner Wochenenden…

Durch den Erwerb meiner Yamaha Silent Violin 2007 steht dieses Jahr für mich aber auch unter dem Motto „back to the roots“, zurück zum Ursprung oder besser gesagt zurück zur Geige. Neben diversen verrockten Irish-Folk-Stücken inspiriert und prägt mich aber vor allem ein Lied bis heute: „Am Fenster“ von City. Pflicht in jedem Konzert

2010 löste sich mini-rock auf und ließ zwei neue Formationen entstehen:

Zum einen „Blameless“ in der ich mit Andreas „Leo“ Meyer und Hans-Gerhard „Bingo“ Hammerschmidt zu hören war, und zum anderen „WOMBATS unplugged“, in der ich mit meinen „WOMBATS“ Bandkollegen Wolfgang „Schorle“ Schyle und Ralph „Steckle“ Schneider auftrete.

2012 zog ich nach Kehl und kehrte somit in die Badische Heimat zurück. Neben den „WOMBATS“ und meiner Hauptformation „WOMBATS unplugged“ entstanden noch zwei neue Duo-Projekte: Rebecca & Ralph mit Ralph „Steckle“ Schneider sowie Rebecca & Tom mit Thomas „Welli“ Wellershaus. Zudem bin ich auch immer wieder mit verschiedenen Musikern der Region in unterschiedlichen Projekten zu hören. Ach ja, und auch zur Klassik habe ich wieder gefunden. Am 10. Januar 2016 hatte ich mein erstes Konzert – Neujahrskonzert in der Stadthalle Kehl – mit dem Kehler Kammerorchester.